

Sonntag, 22. März 2026, 16:00 Uhr

Freitag: Jacques Brel
Gesang: Markus Kiefer
Klavier: Martin Lelgemann
Lieder voller Wut und Verzweiflung.
Aufgrund seines Aussehens riet man dem Belgier Jacques Brel zu Beginn seiner Karriere, er solle besser hinter der Bühne bleiben und für andere Interpreten Liedtexte schreiben. Zurückweisungen wegen seiner vermeintlichen “Hässlichkeit“ sollten ihn während seines ganzen Lebens begleiten.
Dennoch wurde er in den 1950er Jahren zu einem er wichtigsten Repräsentanten des französischen Chansons. In seine Drei-Minuten-Chansons packte er die ganz großen Dramen des Lebens: Sie handeln von der Liebe, werfen einen nostalgischen Blick auf die Kindheit und/oder wenden sich gegen die Bigotterie der Spießer.
Mitunter werden die Chansons durch Textpassagen aus der Biografie von Jacques Brel verbunden.
Sonntag: Francois Villon
Villon und Margot
das lasterhafte Leben des Vaganten Francois Villon
mit Markus Kiefer
Angst vor der Obrigkeit kannte der bedeutende französische Poet des Spätmittelalters Francois Villon nie. Im “Goldenen Helm” bei Margot, der Bordellbesitzerin, Vertrauten und Geliebten findet Villon immer wieder Zuflucht. Dem Tod - wie so oft - von der Schippe gesprungen, beginnt Villon seine “Lebensbeichte. Die lebendig inszenierten Gedichte und Balladen machen es den Zuschauern leicht, einzutauchen in das abenteuerliche Leben von Villon und Margot....
Regie: Tatjana Sarazhynska
Francois Villon
Im Jahre 1431 kam Francois Montcobier, der später Villon heißt, in Paris zur Welt. Hineingeboren in eine Epoche, in der ein Menschenleben nur wenig wert war und das alltägliche Sterben zum sensationellen Schauspiel erhoben wurde schickte der Ziehvater, der Geistliche und Magister Guillaume de Villon den 12-jährigen auf die Universität. Im Jahre 1452 wurde Francois Villon Magister der Philosophie. Angst vor der Obrigkeit hatte der bedeutende französische Poet des Spätmittelalters bekanntlich nicht. Derber Zynismus, aber auch tiefe Empfindung und erschütternde Aufrichtigkeit zeichnen seine Dichtung aus. Unverblümt und ohne Umschweife klagt der Dichter die Verlogenheit und Brutalität der Mächtigen an, die er an eigenem Leib erfahren musste. Zu seinen Freunden zählt er die “Muschelbrüder”, eine berüchtigte Verbrecherorganisation, die “Coquillards”. Er kam zwar durchaus auch mit angesehenen Leuten in Berührung - sein Leben gestaltete sich jedoch im Stationenwechsel zwischen Freiheit und Gefangenschaft. Für einen Mord, den er nicht begangen hat, wird er schließlich zum Tod am Galgen verurteilt, kommt aber doch durch einen Appell an den obersten Gerichtshof in letzter Minute frei....
Zuflucht findet er immer wieder bei Margot, der Prostituierten und Bordellbesitzerin, seiner Vertrauten und meistgeliebten, an der sich seine poetische Phantasie entzündet....

Markus Kiefer, 1965 in Gelsenkirchen geboren, seit 1986 Freier Schauspieler und Synchronsprecher.
In den ersten zwei Jahren Tournee durchs Bundesgebiet mit Solostücken von Dario Fo.
Seit 1988 Mitglied im Ensemble des Theater Freudenhaus-Essen. 1988 Preis beim Festival Theaterzwang NRW. 1990 Gründung des deutsch-polnischen Theaters sce'na '90 -Gelsenkirchen.
1992 Kulturpreis der Stadt Gelsenkirchen. 1994 Organisation des ersten Villon-Festival in Deutschland. 2007 Verleihung des Kulturpreises "Pfungstädter Knopf ". Markus Kiefer wirkte bisher in 36 Produktionen mit, sein bisher erfolgreichstes Stück "Francois Villon" ist schon weit über 300 mal aufgeführt worden.
Der Schauspieler Markus Kiefer spielt seine wechselnden Rollen mit einer ausdrucksstarken Intensität und in allen seinen Stücken erlebt man ihn auf der Bühne mit einer starken emotionalen Präsenz und vollen Körpereinsatz. Markus Kiefer benötigt keine Requisiten, sondern nur sich selbst, seine tragende Stimme, seine Mimik und seine variable Gestik, um das Erzählte zum Ausdruck zubringen.


Sonntag, 11. Januar 2026, 16:00 Uhr

Sonntag, 25. Januar 2026, 16:00 Uhr

Sonntag, 08. Februar 2026, 16:00 Uhr

Sonntag, 22. Februar 2026, 16:00 Uhr

Sonntag, 08. März 2026, 16:00 Uhr

Sonntag, 22. März 2026, 16:00 Uhr



Sonntag, 03. Mai 2026, 16:00 Uhr



Sonntag, 21. Juni 2026, 16:00 Uhr

Mittwoch, 12. Juli 2000, 16:00 Uhr

Mittwoch, 26. Juli 2000, 16:00 Uhr

Sonntag, 16. August 2026, 16:00 Uhr

Mittwoch, 30. August 2000, 00:00 Uhr

Sonntag, 13. September 2026, 16:00 Uhr

Dienstag, 29. September 2026, 19:30 Uhr

Sonntag, 11. Oktober 2026, 16:00 Uhr

Sonntag, 25. Oktober 2026, 16:00 Uhr

Sonntag, 08. November 2026, 16:00 Uhr

Sonntag, 22. November 2026, 16:00 Uhr
Freitag, 01. Dezember 2000, 00:00 Uhr



Mittwoch, 13. Dezember 2000, 16:00 Uhr

















