Kunstwerkstatt am Hellweg
Viola und Klavier
Ivan Sokolov und Carol Allen
Termin
Freitag, 18. Januar 2019, 19:30 Uhr
Sonntag, 20. Januar 2019, 16:00 Uhr
Ivan Sokolov und Carol Allen
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Programm


Ivan Sokolov, Klavier

Carol Allen, Viola

 

spielen und erläutern


Frank Bridge                 Allegro appassionato für Viola und Pianoforte, H 82, h-moll (1908)

 

Dmitri Shostakovich   Sonate für Viola und Pianoforte, op. 147 (1975)

 

Ivan Sokolov                Sonate für Viola und Pianoforte (2006)

 

Edward Elgar             Fünf Stücke für Viola und Pianoforte

Sospiri, op. 70 (1914)

Canto popolare, aus der Konzertouvertüre “In the South   (Alassio)“,

 op. 50 (1904)

 Mazurka, op. 10, Nr. 1 (1899)

  Mot d’amour, op. 13, Nr. 1 (1888)

  Salut d’amour, op. 12 (1888)

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Vita

Carol Allen hat an der Royal Academy of Music in London mit Sidney Griller and Louis Persinger studiert. Außerdem hat sie mit Max Rostal, Bruno Giuranna, Sandor Vegh and György Kurtag gearbeitet.Nach einer kurzen Tätigkeit im BBC Scottish Symphony Orchestra Glasgow wirkte sie im Pfeifer Streichquartett, Stuttgart mit und spielte 15 Jahre lang bis zu 80 Konzerte jährlich u.a. in Deutschland, Österreich, Schweden, Italien und Spanien. Das Quartett gewann den Colmar Streichquartett-Preis und spielte Aufnahmen in deutschen, österreichischen, schwedischen und spanischen Radio- und Fernsehanstalten ein. Besondere Anerkennung erhielt das Quartett für seinen Zyklus aller Beethoven-Streichquartette. Danach hat sie in den USA neben Solo-Auftritten im Princeton Chamber Orchestra und im Canterelle Quartet mitgewirkt. Später spielte sie im Streichquartett der Staatskapelle Weimar und konzertierte häufig mit Ivan Sokolov. In Weimar nahmen beide auch mehrere Werke für Viola und Klavier deutscher und russischer Komponisten auf.

Seit 2006 lebt sie vorwiegend wieder in England und tritt häufig mit Klavierpartnern und im Bochmann-Streichtrio auf. Ihr Repertoire für Viola und Klavier umfasst die klassische und romantische Literatur, daneben aber auch Werke weniger bekannter Komponisten wie Georges Enescu, Sir Arthur Bliss, Gustav Holst und Frederick Delius.

 

Ivan Sokolov

studierte am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium Klavier bei Prof. Lew Naumov und Komposition bei Prof. Nikolai Sidelnikov. Er lebt und arbeitet heute in Deutschland und in Moskau. In der russischen Hauptstadt ist er Dozent am Tschaikowsky Konservatorium. Sokolov war unter anderem Konzertpartner von Natascha Gutman, Patricia Kopatschinskaja, Kolja Blacher, Alexander Iwaschkin und Marc Pekarski. Er arbeitete mit den Dirigenten Andrej Boreyko, Caspar Zehnder, Christoph Poppen und Teodor Currentsis zusammen. 

Als Komponist schuf Ivan Sokolov ein Œuvre aus Klavier- und Kammermusik, Vokalzyklen, Orchesterwerken und einer Kammeroper. Seit seinem Studium in der Perestroika-Zeit engagiert er sich auch für die zeitgenössische Musik. Neben eigenen Werken führt er immer wieder neue Werke anderer Komponisten auf – unter anderem von Nikolai Korndorf, Galina Ustwolskaja und Alfred Schnittke. Seine eigenen Kompositionen für Kammermusik hat er unter anderen mit Carol Allen und der amerikanischen Violinistin Karen Bentley aufgeführt.


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Sonntag, 20. Januar 2019, 16:00 Uhr
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