

Mittwoch, 30. August 2000, 00:00 Uhr

in Vorbereitung

Zamira Kumarzhanova wurde in Almaty (Kasachstan) geboren und begann ihren ersten Klavierunterricht im Alter von 5 Jahren an der Musikschule für hochbegabte Kinder und Jugendliche von „K. Baiseitova".
Im Jahr 2006 bestand sie die Aufnahme Prüfung für ihr weiteres Studium in der renommierten Klasse von Prof. Pavel Gililov an der Musikhochschule Köln und schloss dieses 2013 mit der höchstmöglichen Auszeichnung ab.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt Zamira Kumarzhanova auf internationalen Meisterkursen u.a. bei H.C.Schweiker, Dina Yoffe, Pavel Nersessian, Matti Raekallio, Eberhard Feltz, Arnold Steinhart, Matthias Lingenfelder und Jens Oppermann (Auryn Quartett), Ralf Gothoni, Michel Lethiec.
Zamira ist Preisträgerin bei mehreren internationalen Wettbewerben wie "Sergej Prokofieff" 2004 (Almaty), "Duchi d'Acquaviva" (Italien), "Giuliano Pecar" (Gorizia Italien).
Als begeisterte Kammermusikerin gründete sie Im Jahr 2012 zusammen mit Cellistin Cosima Streich und Geigerin Jelena Eskin das Klaviertrio Apeiron. Das Trio gewann den 1. Platz beim internationalen Kammermusik Wettbewerb der HfMT Köln und wurde von der Werner Richard-Dr. Carl Dörken Stiftung gefördert.
Zamira ist ein beliebter Gast in ihrer Heimat. So wurde sie 2023 zum ersten Klavier-Festival „Kazakh Piano Fest“ eingeladen.
Aiki Mori wurde in Japan geboren. Im Alter von sechs Jahren begann sie mit dem Klavierspiel. Mit acht Jahren entdeckte sie ihre Liebe zum Violoncello und begann ihre Ausbildung bei dem renommierten Cellisten Hakuro Mohri. Bereits nach ein paar Jahren nahm sie an verschiedenen Meisterkursen bei Philippe Muller, Alexander Rudin, Young-Chang Cho, und Wolfgang Boettcher teil. Im Alter von 15 Jahren wurde sie in die Meisterklasse von Frans Helmerson an der Hochschule für Musik und Tanz Köln aufgenommen, wo sie 2009 ihr Diplom erwarb. Ihr Kammermusikspiel wurde gefördert von Harald Schoneweg, Rainer Moog, Anthony Spiri, Richard Gwilt, und Pavel Gililov. Außerdem wirkte sie 2008 beim Abschiedskonzert von York Höller in der Musikhochschule Köln mit. Weitere wichtige Impulse erhielt sie bei Karine Georgian in London und Roland Pidoux in Paris. Aiki Mori-von Schnitzler errang u.a. den ersten Preis und den Grand Prix beim „Wettbewerb für klassische Musik Japan“ und den Goldenen Preis beim „Stars von Morgen Wettbewerb“. Beide Preise erhielt sie als jüngste Preisträgerin in der Geschichte dieser Wettbewerbe. Als Solistin nahm sie u.a. Einladungen zum „Philharmonischen Orchester Chernigov“(Ukraine), zum „Kammerorchester Kaluga“(Russland) zum „Ensemble Anglo-Japanese Society of Wessex“(England) und zum “Folkwangkammerorchester Essen” (Deutschland) an. Als Kammermusikerin konzertierte sie u.a. mit Ralph Manno, Paul van Zelm, Junichro Murakami, Junko Shioda, Zamira Kumarzhanova, Oleg Poliansky. 2013 gründete sie das „Mori Trio“, mit dem sie beim Label Haenssler ihre Debut CD mit Klaviertrios von Dvorak veröffentlichte. Diese Aufnahme wurde von der internationalen Fachpresse gefeiert und u.a. vom BBC, Radio France, dem tschechischen Rundfunk Vltava, Radio Luxemburg 100,7 und Radio Bremen vorgestellt. Die Cellistin wurde von Kritikern für ihren „unvergleichlichen Ausdruck“, ihren „wunderbar warmen Ton“ und ihr „kraftvolles Spiel“ gelobt. Aiki Mori-von Schnitzler ist auch die Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik wichtig und arbeitet regelmässig zusammen mit Komponisten wie Johannes Marks und Reto Stadelmann. Sie ist außerdem eine leidenschaftliche Pädagogin. Sie gab Meisterkurse u.a. beim Internationale Musikforum Refrath und bei einem Kammermusikmeisterkurs in Yokohama, Japan.


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